TYRANT WRATH "Torture Deathcult" (2011)
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1. Hollow |
| 2. Deaths Lair | |
| 3. This Dark Past | |
| 4. The Ravens Are Rising | |
| 5. Hellfuck | |
| 6. Till Intet | |
| 7. Torture Deathcult | |
| 8. Revelation Of Life | |
| 9. I, Above |
(44:05/ Battlegod Productions)
Solide Hausmannskost aus Schweden. Tyrant Wrath, das sind zwei finster dreinstierende Gesellen, die mit vorliegendem Album "Torture Deathcult" ihren Einstand in der Szene geben. Die Herkunft der beiden ist nicht permanent omnipräsent, scheint aber besonders in den den schnellen, klirrenden Parts durch, die manchmal etwas in Richtung Setherial gehen ("Hellfuck" sowie der Titeltrack). Als wirklich stark und einprägsam erweisen sich allerdings die Momente, wo der Fuss ein wenig aufs Bremspedal drückt und der Erhabenheit Vorrang gegenüber der Zerstörungswut gegeben wird, wie beispielsweise in "This Dark Past" oder "The Ravens Are Rising", die teilweise in bester alter Immortal-Manier stoisch und gelassen durch die eisigen Weiten marschieren. Trotz vieler guter Ansätze fehlt aber der effektvolle Ausschlag nach oben, was auch der Produktion liegen könnte, die im Endeffekt etwas giftiger, aggressiver sein könnte. Die Musik von Tyranth Wrath, ihre lyrische Ausrichtung sowie das schicke Cover verlangen geradezu danach. "Torture Deathcult" als Gesamtkunstwerk geht sicherlich in Ordnung, ist stimmig, vermag mich jetzt aber nicht in Begeisterungsstürme zu versetzen und ist weit entfernt davon, dem Hörer etwas Aussergewöhnliches oder speziell Mitreissendes zu präsentieren. Einzig die beiden Abschlussnummern, "Revelation Of Life" und das epische "I, Above", lassen dank wirklich gelungener Riffs mit Wiedererkennungswert aufhorchen.
Line-Up: Adde H. (Gesang), Kim C. (Gitarre, Bass)
7/ 10