SVARTAHRID "Ex Inferi" (2010)

1. Intro
2. Cursed Seed Of The Nazarene
3. Scale Of Worth
4. Veil Of Lies
5. Ex Inferi
6. March With Us
7. Fire Hate Kill
8. Blessed By Darkness
9. Bastard Child
10. Lake Of Despair
11. Outro

(44:13/ Soulseller Records)

Die norwegischen Veteranen von Svartahrid schlagen zurück und legen mit "Ex Inferi" ihr bereits fünftes Album vor. Und darauf gibt es alles zu hören, was dem geneigten Mittneunziger-Black-Metal-Fanatiker zweifellos die Tränen in die Augen treiben wird: Flinke Metzelorgien à la alte Marduk, erhabene, hymnische Abschnitte, die Obtained Enslavement und alte Dimmu Borgir in ihren Glanzzeiten nicht besser hinbekommen hätten, musikalisch hochwertige, klirrend kalte Gitarrenläufe, thrashiges Uptempo-Geklopfe, dazu finsteres, blasphemisches Gekeife, das auch vor klischeehaften Themen nicht zurückschreckt. Es ist zweifellos ein Trip in die Vergangenheit, der allerdings nicht nur Nostalgiker überzeugen dürfte. Svartahrid, die zwei Mitglieder von Mactätus in ihren Reihen wissen, fahren ein auf "Ex Inferi" ein Feuerwerk an mitreissenden Hymnen auf und verkörpern diesen Stil trotz der inhaltlichen Ausgelutschtheit vollkommen authentisch. Ich werde mich nun jedenfalls zweifellos mit der musikalischen Vergangenheit dieser Truppe befassen müssen.

Line-Up: Istar (Gesang, Gitarre), Simen Skogliund Jansen (Gitarre), Nidgrim (Bass), Forn (Schlagzeug, Synths)

8,4/ 10