PSYCHOBITCH "Psychobitch" (2011)
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1. Let It Burn |
| 2. Run | |
| 3. As I Please | |
| 4. DFM | |
| 5. Do It Yourself | |
| 6. Bitch Tonic | |
| 7. Eight | |
| 8. Get It Together | |
| 9. Nine | |
| 10. Get On | |
| 11. Never Ending | |
| 12. Seven | |
| 13. Virus |
(25:02/ Czar Of Crickets)
Was für ein geiles Gepolter! Irgendwo zwischen Motörhead, 77' Punk und klassischem Rock'n'Roll pflügt sich die Basler Formation Psychobitch durch die Botanik. Fetzig, effektiv, sofort auf den Punkt kommend und brutal arschtretend - Sound für Leute mit dicken Eiern in speckigen Lederhosen und Dosenbier in der Hand, der dazu animiert, sofort die gesamte Bude auseinandernehmen. Das Organ von Konstantin Sakarikos enthält auch in den melodischen Momenten genug Rotz, dass man sofort mit dem Fuss mitwippen ("Get It Together", "Nine") oder seinen Gegenüber in einem spontanen Pogo-Anfall durch die Gegend stossen muss ("Let It Burn", "DFM"), die Rhythmus-Fraktion ist knackentight, und da das gesamte Album mal eben live eingespielt wurde, hat man als Hörer auch tatsächlich das Gefühl, die Vier stünden direkt vor einem und schleudern einem ihre mit geilen Gitarrensoli aufgepeppten Nummern ins Gesicht. Basel brauchte angesichts zahlloser gesichts- und zahnloser Pseudo-Rock- und Punk-Kapellen dringend eine Band vom Format von Psychobitch, darum herzlichen Dank dafür. Hinter den Kesseln hockt mit Silvio Spadino übrigens der Ex-Drummer von Zatokrev, der hier seine schnelle, zackige Seite mit spürbarem Enthusiasmus auslebt. Psychobitch dürften live den Schweiss von der Decke tropfen lassen, und bis es soweit ist, gönn' ich mir erst mal einen "Bitch Tonic". Dicke Überraschung mit Ausrufezeichen!
Line-Up: Konstantin Sakarikos (Gesang), Roman Janovjak (Gitarre), Nicolas Rutschmann (Bass,), Silvio Spadino (Schlagzeug)
8/ 10