HOPELESS "Elements" (2009)
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1. March 13th |
| 2. My Razor... My Crown | |
| 3. Even Death Relects Me | |
| 4. Swallowing The Filth Of Life | |
| 5. Elements (Knife. Poison. Rope. Gun) | |
| 6. The Ghostfather (The Godfather-Cover) |
(42:10/ Kunsthauch)
Eine massive Wand aus Abneigung und kalter Schwärze empfängt einen in Form von "Elements", dem superb-depressiven Alleingang eines gewissen Luciferian aus dem südlichen Spanien. Und mag es draussen noch so heiss, sonnig und schön sein, spätestens nach der Hälfte von "Elements" ist die Stimmung massiv in den Keller gesunken und man darbt im eigenen Elend. Hopeless ist extrem, von der Aussagekraft wie der Ausdrucksform her, die undifferenzierte, verwaschene Aufnahme verstrahlt und versprüht ihr Gift ähnlich flächendeckend wie ein explodierter Kernkraft-Reaktor. So hoffnungslos wie Xasthur, so schwer wie Leviathan, ähnlich psychotisch wie Silencer präsentiert sich Luciferian. Nichts für schwache Nerven, nichts für labile Geister. Monoton, leblos und manisch ziehen sich die Riffs in die Länge, manchmal dringen diffuse Samples und Collagen durch, einmal ein tieftrauriges Klavier. Verzerrter Hassgesang. Kaputt, zerstört, klaustrophobisch. Verstörende, klamme Melodien unter narbenbedecktem Gewebe, die sich, einem Funken gleich, an ihr Leben klammern. Ich bin fasziniert und erschreckt zugleich.
Line-Up: Luciferian (alles)
8,5/ 10