HELL MILITIA "Last Station On The Road To Death" (2010)
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1. Always The Same |
| 2. Born Without Light | |
| 3. Unshakable Faith | |
| 4. Et Inferno Ego | |
| 5. The Ultimate Deception | |
| 6.Fili Diaboli | |
| 7. Shoot Knife Strangle Beat & Crucify | |
| 8. The Pig That Became A God | |
| 9. Last Station On The Road To Death |
(47:51/ Debemur Morti Productions)
Sie sind eine der hässlichsten Fratzen des französischen Black Metals: Hell Militia. Es ist überflüssig, die einzelnen Protagonisten näher zu erläutern, da jedem Kenner der hiesigen Szene bekannt sein dürfte, wofür die Namen Meyhnach, LSK, T. Persecutor und Dave Terror stehen. "Last Station On The Road To Death" ist das lang erwartete zweite Album der Schergen, nachdem "Canonisation Of The Foul Spirit" einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hatte. Schlag Nummer zwei ist erneut ein Prachtexemplar in Sachen garstiger, disharmonischer, dreckiger Black Metal geworden, der mit jeder Note, jeder Pore vor Verachtung trieft und allem und jedem ein deftiges "Fuck you all!" entgegenzuschleudern scheint. Schon allein Meyhnachs völlig geisteskrankem Gegeifer und Geröchel zuzuhören ist eine Freude. Da passt es, dass der Herr nach wie vor gerne mit Pupillen in Tellergrösse herumflaniert. Die Hitdichte - wenn denn dieser Begriff verwendet werden kann - ist enorm hoch, besonders herausragend sind meines Erachtens vor allem die unmittelbar aufeinanderfolgenden "The Ultimate Deception" und "Fili Diaboli" mit herrlich blasphemischen "Halleluja!"-Skandierungen. Hell Militia sind kaputt, abgefuckt und genau deswegen so gefährlich (und) faszinierend, weil diese kranken Geister voll in ihrem Element sind und ihre derbe Genialität auf "Last Station On The Road To Death" erneut unter Beweis stellen. Mit "Shoot Knife Strangle Beat & Crucify" hat sich übrigens noch eine herrlich räudige Coverversion des gleichnamigen GG Allin-Gassenhauers aufs Album geschlichen. Manisch, wütend und monumental finster präsentiert sich der französische Vierer, gleich einem haarigen, pestverseuchten Dorn.
Line-Up: Meynach (Gesang), T. Persecutor (Gitarre), LSK (Bass), Dave Terror (Schlagzeug)
9/ 10