AZARATH "Blasphemers' Maledictions" (2011)
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1. Arising The Black Flame |
| 2. Supreme Reign Of Tiamat | |
| 3. Crushing Hammer Of The Antichrist | |
| 4. Firebreath Of Blasphemy And Scorn | |
| 5. Behold The Satan's Sword | |
| 6. Under The Will Of The Lord | |
| 7. The Abjection | |
| 8. Deathstorms Raid The Earth | |
| 9. Lucifer's Rising | |
| 10. Holy Possession | |
| 11. Harvester Of Flames |
(45:14/ Witching Hour Productions)
Blasphemischer, brutaler Death Metal mit Gütesiegel A aus Polen. Technisch ausgereift, mit fantastischer Gitarrenarbeit, wieselflinken Leads, massivem Gebolze, heiserem, zornerfülltem Gesang und dem unvergleichlichen, charakteristischen Drumming von Inferno, der sich hier auf einer weiteren Spielwiese neben Behemoth austobt - deren Einfluss immer wieder durchscheint, beispielsweise bei den abrupten Tempo- und Beatwechseln. Trotz durchgehend verbissen-aggressiver Grundstimmung kämpfen sich immer wieder feine Melodien und unterschwellige Spielereien durch das dichte Netz aus vernichtendem Death Metal und einem Schuss blasphemischer Schwärze. So wechseln auch die die Gitarrensoli zwischen Hyperspeed-Gewichse und melodiösem Schliff. Das finstere, dreckige Material erhält einen Schuss zusätzlicher Giftigkeit durch die voluminöse, brutale Produktion, und als Schlagzeuger begeistert mich besonders der natürliche Klang ebendiesen Instruments. Die etwas klischeebeladenen Songtitel können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Azarath ihre Mission todernst nehmen und mit u.a. "Crushing The Hammer Of The Antichrist", "Firebreath Of Blasphemy and Scorn", dem etwas holprig betitelten "Behold The Satan's Sword" und "Deathstorms Raid The Earth" einige ganz heisse Eisen im Köcher haben. Obwohl die Truppe schon mit Vader und Behemoth auf Tour war, fristet sie vor allem im westlichen Teil Europas immer noch eher in Geheimtipp-Dasein. Dass der Vierer sich keine Sekunde hinter der Death- & Black Metal Elite verstecken muss, beweist "Blasphemers' Maledictions" nachdrücklich.
Line-Up: Necrosodom (Gesang & Gitarren), Bart (Gitarre), P. (Bass), Inferno (Schlagzeug)
8,6/ 10